Über Skeleton

Skeleton - ist eine olympische Wintersportart, bei der die Athleten mit Geschwindigkeiten bis zu 145 km/h kopfüber 5 cm über dem Eis bei Kurvendrücken bis zu 5 G in Eisschlangen mit bis zu 7 m hohen Kurven über 1 km bergab rasen! 

Und das alles ohne Bremse & ohne Lenkung

Der Skeleton wird zunächst aus der Ruhe in einem maximalem Sprint vom Sportler beschleunigt, der nach rund 30 Metern aus vollem Lauf auf den Schlitten aufspringt und die Fahrt aufnimmt.

Gelenkt wird indirekt durch Gewichtsverlagerung und damit veränderten Druck der Stahl-Kufen ins Eis.

Der Name des Schlittens und damit der Sportart rührt daher, dass der im inneren des Sportgeräts verborgene stählerne Grundrahmen an ein Skelett erinnert.

Die Ursprünge des Skeletonfahrens als Wettkampfsport reichen bis ins Ende des 19. Jahrhunderts zurück.

Somit ist Skeleton die älteste Kufensportart im Eiskanal.

Aus der Verbindung zweier Skeleton-Schlitten entstand wenig später der Bobsport.

Heute messen sich die besten Skeleton-Athleten in professionellen Rennen auf 17 Bahnen weltweit in der höchsten Rennklasse, dem Skeleton-Weltcup, sowie jährlichen Weltmeisterschaften, Europameisterschaften und alle vier Jahre bei den Olympischen Winterspielen.