Der Schlitten


Allgemeines

  • Skeletons sind Schlitten mit 2 Kufen.
  • Zum Antrieb des Schlittens ist nur die Schubkraft des Skeletonfahrers und die Wirkung der Erdschwere zugelassen.
  • Verboten sind alle Hilfsmittel, die als Lenkung oder Bremse dienen können.
  • Vorstehende Schrauben oder Bolzen, welche zu Verletzungen führen können, sind verboten.
  • Jegliche hydraulische wie pneumatische Vorrichtungen am Gerät sind verboten.

Aufbau

Der Bobbahnskeleton hat eine seitlich hochgezogene Bodenplatte. Die Kufen sind am Schlitten mittels Stellschrauben befestigt. Es ist somit möglich, die Kufenform und damit die Auflage auf dem Eis im hinteren Bereich der Kufen zu verändern. Wechselnde Temperaturen und Eisverhältnisse können dadurch jederzeit berücksichtigt werden.

Ein Skeleton-Schlitten besteht grob betrachtet aus drei Teilen:

  • Konstrukionsrahmen (aus verschiedenen Metallverbindungen; beinhaltet Kufenhalterung und ist von außen nicht sichtbar)
  • Liegewanne (bietet Seitenhalt und Griffe zum Festhalten)
  • Bodenplatte (Verkleidung aus lackiertem Kohlefaserverbundmaterial; in Querachse flexibel, längs relativ starr)
  • Hinzu kommen 2 Kufen bestehend aus einer homogenen Einheits-Stahllegierung, an welche Kufenbefestigungen und Steg angeschweißt sind.

Abmessungen

  • Schlittenlänge: 80 - 120 cm
  • Gesamthöhe des Schlittens: 8 - 20 cm
  • Spurbreite: von Kufenmitte zu Kufenmitte 34 - 38 cm

Gewicht

  • Das Gewicht eines Schlittens mit Fahrer und vollständiger Rennausrüstung darf 115 kg nicht überschreiten. (Damen: 92 kg)
  • Der Schlitten selber darf das Gewicht von 43 kg (Damen: 35 kg) nicht überschreiten.
  • Übersteigt das Gesamtgewicht des Schlittens mit Fahrer und Ausrüstung 115 kg (Damen: 92 kg), darf der Schlitten maximal 33 kg (Damen 29 kg) wiegen.
  • Fehlendes Gewicht kann durch Ballastgewichte im Schlitten ergänzt werden.
  • Ballastgewichte am Körper des Fahrers sind verboten.