Biographie - Privat

Der in Suhl/Zella-Mehlis gebürtige und jetzt in Eisenach ansässige Frank Rommel ist in der olympischen Wintersportart
Skeleton Europameister & Vize-Weltmeister sowie Team-Weltmeister.

Über 1 km geht es für ihn im Eiskanal abwärts - mit bis zu 145 km/h, nur 5 cm über dem Eis, durch 7 m hohe Kurven mit Fliehkräften von bis zu 5 G und das ohne Lenkung und Bremsen!

 

  Geburtstag:

30.07.1984

 

  Geburtsort:

Suhl/Thüringen

 

  Wohnort:

Eisenach/Thüringen

 

  Größe:

1,81 m

 

  Gewicht:

74 Kg

    Hobbies:

Sport aller Art, Unternehmungen mit Freunden, Gutes  Essen

 

 

 

Ausbildung:

 Abitur 2003 am Heinrich-Ehrhardt-Gymnasium Zella-Mehlis

 

 

 Studium Elektro- und Informationstechnik TU Ilmenau (2004-2006)

 

 

 Ausbildung Bankkaufmann VR-Bank Bad Salzungen Schmalkalden eG (3 Jahre)

 

Beruf:

 Kaufmännischer Angestellter bei der LINDIG Fördertechnik GmbH

 

Frank Rommel über sich ...

Seine Faszination und Leidenschaft

„Mit 10 Jahren sah ich das erste Mal, wie sich Waghalsige kopfüber den Eiskanal hinunterstürzten und wollte es ausprobieren. Wegen des Gefahrenpotentials durfte Skeleton erst mit 18 Jahren ausgeübt werden. Doch ich ließ nicht locker und durfte manchmal auf der Anschub-Übungsstrecke auf dem Schlitten liegen. Mit 13 Jahren erhielt ich eine Sondererlaubnis. Seit meiner ersten Fahrt lässt mich die Faszination Skeleton nicht mehr los. Ich liebe den Adrenalin-Kick, die Mischung aus maximal explosivem Sprint zu Beginn einer jeden Fahrt und anschließender völliger Entspannung und Präzision, bei Bedingungen und Kräften wie in einem Kampf-Jet. Ich genieße die Geschwindigkeit, die dabei auftretenden Kräfte und die Herausforderung, diesen zu trotzen. In einem Wort – Es ist ein Glücksgefühl!

Vor jedem Rennen habe ich ein Kribbeln im Bauch. Es gilt die Konzentration und Aufmerksamkeit hoch zu halten. Ich entspanne mit Musik und habe in der Vorbereitungszeit einiges zu tun wie z.B. das Einstellen des optimalen Schlittensetups. Kurz vor dem Start gehe ich mental in den sogenannten "Tunnel" und blende alle Unwichtige im Umfeld aus. Ich bin voll fokussiert auf das Rennen. Dann stehe ich am Startbalken und es geht los."

 

Olympia 2014 in Sochi/Russland

„Mein Ziel für Olympia 2014 in Sochi/Russland dort in Topform um die Medaillen zu kämpfen. Mein Trainingsplan sieht neben dem täglichen Athletik-Training nach der Arbeit noch zahlreiche private und Nationalmannschafts-Trainingslager vor. Dabei wird Sprint, Schnellkraft, Koordination und Schlittenanschub trainiert. Ich achte auf eine proteinreiche sowie basenorientierte Ernährung, meide Zucker und Alkohol."

 

Die Familie

„Meine Frau steht voll hinter mir. Ich habe das Glück, dass sie selbst den Skeletonsport viele Jahre erfolgreich ausgeübt hat und deshalb meine Leidenschaft teilt. Es benötigt ein stabiles Umfeld, um konstant über Jahre Höchstleistung zu bringen. Dazu zählt auch die jahrelange, verlässliche Unterstützung durch Lindig."